Presse 2012

26.04.2012 Jens Burmester
  Pressemitteilung zum Einsatz am 25.04.2012
   
 

Trittau – Der Brand eines Mülleimers löste gestern Abend Feueralarm am Trittauer Gymnasium aus. Um 18.32 Uhr schlugen die Melder der Trittauer Feuerwehr Alarm. Das Gebäude war stark verqualmt, so Feuerwehrchef Clemens Tismer.

Alle Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt noch im Gebäude aufhielten, sind sofort vor die Tür gekommen. Niemand ist mehr drinnen“, sagte Tismer. Der 53-jährige Hausmeister zeigte den Einsatzkräften den Weg zur Brandstelle. Es ist ein Chemieraum der Schule im Erdgeschoss. Unter Atemschutz ging ein Trupp hinein, öffnete die Außentür und ein Fenster des Chemieraumes. Dann löschten die beiden Feuerwehrmänner das kleine Feuer in der Ecke des Raumes mit der Kübelspritze.

So geht der Wasserschaden gen null, doch der brennende Mülleimer hat deutliche Spuren hinterlassen. Der ganze Raum ist von Ruß geschwärzt. Das Fernsehgerät und der Beamer an der Decke dürften nur noch Schrottwert haben. Die enorme Hitze ließ eine Plastikhalterung an der Wand förmlich schmelzen. Auf den Tischen und Stühlen liegt eine dicke Rußschicht. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Der Chemieraum aber bleibt erst einmal gesperrt. Der Hausmeister wurde vom Rettungsdienst versorgt, da er offenbar eine leichte Rauchgasvergiftung hatte. jeb

Fotos gibt es hier.

   
14.02.2012 Stormarner Tageblatt
  Pressemitteilung zum Einsatz am 12.02.2012
   
 

Brandstiftung: Hecke ging in Flammen auf

Trittau
Das war mit Sicherheit Brandstiftung: Zwölf Meter schlugen die Flammen in die Höhe, als am Sonntagmorgen die Hecke an einem Einfamilienhaus im Trittauer Herrenruhmweg abfackelte. Die Hausbewohnerin hatte zunächst nichts von dem Feuer mitbekommen, erst als es gegen 5.30 Uhr an ihrer Haustür klingelte, wurde sie aus dem Schlaf gerissen. Als die Frau aus dem Fenster blickte, sah sie eine Fahrradfahrerin, die ihr zurief, dass es brennen würde. Die Feuerwehr war zu diesem Zeitpunkt bereits alarmiert. Sie bekam den Brand an der knapp zwei Meter hohen Hecke schnell unter Kontrolle, so dass die Flammen nicht auf’s Wohnhaus übergriffen. Menschen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 800 Euro geschätzt: Ein Plastikcontainer wurde komplett zerstört, außerdem das Dach des Gartenhauses beschädigt. Die Kriminalpolizei in Ahrensburg ermittelt nun wegen versuchter schwerer Brandstiftung und bittet die Fahrradfahrerin sowie weitere Zeugen, die etwas Verdächtiges bemerkt haben, sich telefonisch unter (04102) 8090 zu melden.
st

   
17.01.2012 Polizeidirektion Ratzeburg
  Pressemitteilung zum Einsatz am 17.01.2012
   
 

Bombendrohungen gegen Altenheime

17.01.2012 | 17:38 Uhr
POL-RZ: Stormarn
Lütjensee und Trittau - 17.01.2012

Ratzeburg (ots) - Am heutigen Dienstag, 17.01.2012, gegen 15.40 Uhr, meldete der Betreiber zweier Altenheime in Trittau und Lütjensee über Notruf, dass er soeben einen Anruf erhalten habe, beim dem angedroht wurde, dass in den Altenheimen in den beiden Orten um 16.40 Uhr Bomben hochgehen sollen.

Zu den beiden benannten Einsatzorten wurden sofort mehrere Streifenwagen der Polizei entsandt. Vor Ort wurde die Entscheidung getroffen, dass die beiden Altenheime evakuiert werden.
Nach dieser Entscheidung wurden Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes und der Feuerwehr alarmiert und zu den Einsatzorten geschickt, um die Evakuierung zu unterstützen bzw. durchzuführen. Ein Schwerpunkt lag hierbei, die bettlägerigen Bewohner in Sicherheit zu bringen. Die Bewohner des Altenheimes in Lütjensee wurden in dem Blutspendezentrum des Deutschen Roten Kreuzes untergebracht. Auch das Haus in Trittau wurde evakuiert. Die Betreuung des Evakuierten übernahmen das Pflegepersonal und der Rettungsdienst. Die Evakuierungen waren gegen 16.35 Uhr abgeschlossen.

In den Altenheimen leben derzeit neben dem Pflegepersonal insgesamt 316 Männer und Frauen (Trittau 164 / Lütjensee 152).

An dem Einsatz waren sechs Streifenwagenbesatzungen verschiedener Dienststellen der Polizeidirektion Ratzeburg sowie ein Großaufgebot an Fahrzeugen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes beteiligt.

Ein schädigendes Ereignis traf nicht ein. Nachdem beide Häuser durch Polizeikräfte durchsucht worden sind, konnten die Bewohner konnten gegen 17. 20 Uhr zurück in ihre Häuser bzw. Zimmer gebracht werden.

Die Kriminalpolizei Ahrensburg wird die Ermittlungen im Zusammenhang mit dieser Bombendrohung aufnehmen

Pressebericht aus 2010, 2011